CliSAP successfully finished in 2018. Climate research continues in the Cluster of Excellence "CLICCS".

News

More news can also be found at www.climatematters.hamburg, where we provide current information about ongoing research projects, and where our media watch blog reflects voices of communication and climate researchers from Hamburg and beyond.

Aktuelles aus der Professur

  • Initiativbewerbung erwünscht! / Initiative application welcome!

    Eine vakante Doktorandenstelle (m/w/d) an der Universität Hamburg wartet auf Bewerbungen. Weitere Informationen finden Sie im angehängten Infoblatt [pdf].

    A doctoral position (m/f/d) , vacant at the Universität Hamburg is waiting for your application.
    Further information can be found in the nformation sheet attached (see above, German only)..

  • Wie es der Klimawandel vom Nischenthema auf die öffentliche Agenda schaffte

    Im Rahmen des Projekts „Down2Earth“ haben vier WissenschaftlerInnen der Hamburger JKW während der UN-Klimagipfel 2015, 2018 und 2019 untersucht, wie sich Menschen über den Klimawandel informieren – und darüber sprechen.

  • Verschwimmen die Grenzen zwischen Wissenschaft und Journalismus?

    M. Brüggemann, I. Lörcher und S. Walter untersuchen die Grenzen zwischen Wissenschaft und Journalismus.

  • Call for Initiativ-Bewerbungen

    Im Kontext der aktuell ausgeschriebenen zwei Post-Doc-Stellen im Bereich Journalistik und Kommunikationswissenschaft möchten wir hiermit auch angehende Doktoranden ermuntern,  Initiativbewerbungen auf eine mögliche zukünftige Doktorandenstelle (3 Jahre 50%) einzusenden:

    Passende Voraussetzungen:

    Begeisterung für empirische Forschung, international vergleichender Journalismusforschung und/oder Klima-, Wissenschaftskommunikation Exzellente Kenntnisse in der Anwendung quantitativer Methoden Erfahrungen mit R und/oder automatisierter Inhaltsanalyse oder Netzwerkanalyse Möglicher Arbeitsbeginn Oktober/November 2018 Eingang Ihrer Initativbewerbung bei uns bis 1.8.2018 wäre von großem Vorteil, wenngleich eine Initativ-Bewerbung natürlich grundsätzlich immer möglich ist

     Bitte senden Sie eine E-mail mit einem Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und einem Verweis auf zwei Referenzpersonen (bestenfalls Professoren oder Post-Docs) an Christiane.krueger@uni-hamburg.de).

    (Dies ist keine offizielle Stellenausschreibung, sondern ein Aufruf zu Iniativbewerbungen.)

  • Call for manuscripts - für die neue Reihe "Global Communications"

    Die erste internationale 'open access'- Buchreihe im Bereich Medien und Journalismusforschung ruft zur Manuskripteinreichung auf. Michael Brüggemann ist einer der Gründer und Mitherausgeber dieser Buchreihe.

    Foto: https://unsplash.com/@Duangphorn Wiriya

  • The Appeasement Effect of a United Nations Climate Summit on the German Public

    Der Artikel „The appeasement effect of a United Nations climate summit on the German public” ist in der aktuellen Ausgabe des Journals nature climate change erschienen. Er enthält erste Ergebnisse aus dem von Prof. Dr. Michael Brüggemann geleiteten Forschungsprojekt „Down to Earth“ und wurde durch das Hamburger Exzellenzcluster CliSAP finanziert.

     Der Artikel untersucht, inwieweit die Berichterstattung über die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris den Wissensstand der deutschen Bevölkerung beeinflusst und sie für das Thema Klimawandel sensibilisiert. Die Ergebnisse einer Panelbefragung in drei Wellen zeigen, dass die Berichterstattung das Wissen der Bevölkerung nur sehr eingeschränkt erweitert und nicht zu einer Mobilisierung für Klimaschutz beiträgt.

    Das Paper ist online lesbar.

    Falls der Online-Zugang nicht mehr funktioniert, senden Sie eine E-Mailen Sie an: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de

     Autoren der Publikation sind Michael Brüggemann, Fenja De Silva-Schmidt, Imke Hoppe (alle drei Universität Hamburg) sowie Dorothee Arlt (Universität Bern) und Josephine Schmitt (Universität Köln).

     

  • Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change

    Der Artikel „Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change“ erschien in der Fachzeitschrift Environmental Communication. Die dort vorgestellte Studie identifiziert Faktoren, welche skeptische und zustimmende Kommentare hinsichtlich des anthropogenen Klimawandels begünstigen. Untersucht wurden dabei Kommentare in den Kommentarspalten von Onlinemedien der USA, Großbritannien, Deutschland, Indien und der Schweiz.

    Denn obwohl es unter Wissenschaftlern und Journalisten einen breiten Konsens gibt, dass der anthropogene Klimawandel ein reales, globales Problem darstellt, stehen Teile der Gesellschaft dieser Annahme zweifelnd gegenüber. Das Internet bietet ihnen eine Möglichkeit, ihre Zweifel an den menschengemachten Klimaproblemen öffentlich in den Kommentarsektionen von Onlinemedien auszudrücken.

    Welche Faktoren begünstigen nun positive und negative Kommentare? Die Hypothese der Forscher basiert auf der Theorie, dass Menschen soziale Isolation fürchten, wenn sie eine Meinung zum Ausdruck bringen, die von der öffentlichen abweicht (Theorie der Schweigespirale nach Noelle-Neumann).

    Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch, dass gerade in den USA, in denen Klimaskepsis weit verbreitet ist, wenig ablehnende, kritische Nutzerkommentare gepostet wurden. Allerdings ist feststellbar, dass sich die Nutzer an die Meinung angleichen, die im jeweiligen Onlinemedium vertreten wird. Die Kommentarspalten dienen also eher als Echokammern, als dass sie einen korrigierenden Mechanismus aufweisen. Das Leugnen des Klimawandels ist deutlicher sichtbar in Kommentarspalten von Onlinemedien in Ländern, in denen die Klimadebatte wissenschaftliche Erkenntnisse wiederspiegelt. In diesem Fall stellen die Nutzerkommentare eine Nische für Klimaleugner dar.

    Die vollständige Untersuchung ist online lesbar. Publiziert wurde der Artikel durch Stefanie Walter, PhD, Prof. Dr. Michael Brüggemann und Prof. Dr. Sven Engesser.

    Bei Interesse mailen wir Ihnen das Manuskript: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de

  • Der etwas andere Twitter-Jahresrückblick

    In unserem Jahresrückblick der Twitter-Kommunikation 2017 zum Klimawandel analysierten WissenschaftlerInnen unter der Leitung von Prof. Michael Brüggemann, welche Events die Twitter-Debatte zum Klimawandel anheizten und wohin die relevanten Tweets verlinkten.

    Die Analyse der Tweets durch den online media monitor ergab, dass die Anzahl der Tweets, die Teil der medialen Debatte zum Klimawandel sind, im Vergleich zu 2016 gestiegen ist. Wieder haben Donald Trumps Aktivitäten und kontroverse Tweets die Kommunikation auf Twitter zum Thema Klimawandel besonders getriggert. Die meisten Tweets wurden am 2. Juni 2017 veröffentlicht: Einen Tag nachdem US Präsident Donald Trump erklärt hatte, die USA werden aus dem Pariser Klimaabkommen austreten. Aber auch wissenschaftliche Anlässe können, so zeigt die Analyse, Grund für eine erhöhte Aufmerksamkeit und Kommunikation auf Twitter sein und somit Trumps kontroversen Aussagen wissenschaftlich fundierte Fakten entgegenstellen. Ein Höhepunkt der Twitter-Kommunikation wurde durch den geleakten Klimareport des U.S. Global Change Research Programs ausgelöst. Eine noch nicht durch die US Regierung autorisierte Fassung war schon im Januar 2017 veröffentlicht worden. Als die New York Times im August darüber berichtete, erlangte der Climate Science Special Report (CSSR) große mediale Aufmerksamkeit. Er zeigt auf, dass Amerikaner jetzt schon Auswirkungen des Klimawandels spüren und betont die signifikanten Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Klimaerwärmung.

    Ein weiteres Ergebnis der Analyse zeigt, dass Tweets zum Klimawandel meist auf professionelle, journalistische Inhalte verweisen, wie zum Beispiel auf die Webseiten von Medien wie The Guardian oder The New York Times. Interessanterweise wird deutlich seltener auf konservative Nachrichtenseiten wie zum Beispiel Breitbart verwiesen. In den Top 10 der Verweise finden sich auch innovative journalistische Webseiten wie zum Beispiel Inside Climate News – ein non-profit Projekt, das mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

    Weitere Ergebnisse der Analyse stehen online auf Climate Matters zur Verfügung.

    _________________________________________________________________

    Der online media monitor (OMM) dokumentiert laufend den transnationalen Mediendiskurs zum Thema Klimawandel. Schon seit zwei Jahren sammelt und dokumentiert der OMM Tweets, die die Hashtags oder Schlagworte „#climatechange, climate change, global warming, Klimawandel“ enthalten. Außerdem wurden die dokumentierten Tweets mindestens fünf Mal geretweetet und enthalten mindestens eine URL.

     

  • Workshop "Re-defining the Boundaries of Science and ...

    Prof. Brüggemann und sein Team veranstalten vom 21.-23. Juni 2017 einen interessanten Workshop zum Thema Klimawandel. Der Workshop ist am 23. Juni für das akademische Publikum, also auch Studierende, geöffnet. Das Programm (pdf) ist anbei. Eine formlose Anmeldung ist erwünscht unter sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de.

  • Zwischenbericht zum Online Media Monitor

    Unser Online Media Monitor hat nun seit einem guten Jahr Tweets zum Thema Klimawandel gesammelt. Eine kurze Zusammenfassung erster Ergebnisse bietet unser Poster (pdf), weitere Informationen finden Sie auf climatematters.hamburg .