CliSAP successfully finished in 2018. Climate research continues in the Cluster of Excellence "CLICCS".

News

More news can also be found at www.climatematters.hamburg, where we provide current information about ongoing research projects, and where our media watch blog reflects voices of communication and climate researchers from Hamburg and beyond.

Aktuelles aus der Professur

  • Wissenschaftlich Mitarbeitende/r ab Oktober gesucht

    Ab dem 1. Oktober suchen wir Verstärkung für das Team durch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Qualifizierungsstelle für DoktorandInnen). Die Forschungsschwerpunkte  liegen im Bereich Klima- und Wissenschaftskommunikation. .Die Stelle wird zunächst auf drei Jahre befristet, eine Verlängerung um bis zu 3 Jahre ist bei positiver Bewertung vorgesehen.  Die Lehre umfasst durchschnittlich 2 SWS. Mehr Informationen finden Sie in folgender Ausschreibung (pdf).

  • Wie es der Klimawandel vom Nischenthema auf die öffentliche Agenda schaffte

    Im Rahmen des Projekts „Down2Earth“ haben vier WissenschaftlerInnen der Hamburger JKW während der UN-Klimagipfel 2015, 2018 und 2019 untersucht, wie sich Menschen über den Klimawandel informieren – und darüber sprechen.

  • Verschwimmen die Grenzen zwischen Wissenschaft und Journalismus?

    M. Brüggemann, I. Lörcher und S. Walter untersuchen die Grenzen zwischen Wissenschaft und Journalismus.

  • Die andere Seite lügt! - Ein Artikel über Hoax-Diskurs im International Journal of Communication erschienen

    Welches Klima herrscht in Blogartikeln über den Klimwandel? KommunikationswissenschaftlerInnen der Universitäten Hamburg, Bergen, Göttingen und Bremen untersuchten den „Hoax-Diskurs“.

    Foto: IJoC, Vol. 14 (2020)

  • Der Klimawandel in den Medien

    Ein Überblick über aktuelle Interviews

    Foto: DB mobil, 11/2019

  • JKW-Team besucht K3-Kongress zur Klimakommunikation

    K3 Kongress zu Klimakommunikation in Karlsruhe - Beiträge des Hamburger Teams

    Foto: UHH, Meerkamp

  • Call for Initiativ-Bewerbungen

    Im Kontext der aktuell ausgeschriebenen zwei Post-Doc-Stellen im Bereich Journalistik und Kommunikationswissenschaft möchten wir hiermit auch angehende Doktoranden ermuntern,  Initiativbewerbungen auf eine mögliche zukünftige Doktorandenstelle (3 Jahre 50%) einzusenden:

    Passende Voraussetzungen:

    Begeisterung für empirische Forschung, international vergleichender Journalismusforschung und/oder Klima-, Wissenschaftskommunikation Exzellente Kenntnisse in der Anwendung quantitativer Methoden Erfahrungen mit R und/oder automatisierter Inhaltsanalyse oder Netzwerkanalyse Möglicher Arbeitsbeginn Oktober/November 2018 Eingang Ihrer Initativbewerbung bei uns bis 1.8.2018 wäre von großem Vorteil, wenngleich eine Initativ-Bewerbung natürlich grundsätzlich immer möglich ist

     Bitte senden Sie eine E-mail mit einem Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und einem Verweis auf zwei Referenzpersonen (bestenfalls Professoren oder Post-Docs) an Christiane.krueger@uni-hamburg.de).

    (Dies ist keine offizielle Stellenausschreibung, sondern ein Aufruf zu Iniativbewerbungen.)

  • Call for manuscripts - für die neue Reihe "Global Communications"

    Die erste internationale 'open access'- Buchreihe im Bereich Medien und Journalismusforschung ruft zur Manuskripteinreichung auf. Michael Brüggemann ist einer der Gründer und Mitherausgeber dieser Buchreihe.

    Foto: https://unsplash.com/@Duangphorn Wiriya

  • The Appeasement Effect of a United Nations Climate Summit on the German Public

    Der Artikel „The appeasement effect of a United Nations climate summit on the German public” ist in der aktuellen Ausgabe des Journals nature climate change erschienen. Er enthält erste Ergebnisse aus dem von Prof. Dr. Michael Brüggemann geleiteten Forschungsprojekt „Down to Earth“ und wurde durch das Hamburger Exzellenzcluster CliSAP finanziert.

     Der Artikel untersucht, inwieweit die Berichterstattung über die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris den Wissensstand der deutschen Bevölkerung beeinflusst und sie für das Thema Klimawandel sensibilisiert. Die Ergebnisse einer Panelbefragung in drei Wellen zeigen, dass die Berichterstattung das Wissen der Bevölkerung nur sehr eingeschränkt erweitert und nicht zu einer Mobilisierung für Klimaschutz beiträgt.

    Das Paper ist online lesbar.

    Falls der Online-Zugang nicht mehr funktioniert, senden Sie eine E-Mailen Sie an: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de

     Autoren der Publikation sind Michael Brüggemann, Fenja De Silva-Schmidt, Imke Hoppe (alle drei Universität Hamburg) sowie Dorothee Arlt (Universität Bern) und Josephine Schmitt (Universität Köln).

     

  • Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change

    Der Artikel „Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change“ erschien in der Fachzeitschrift Environmental Communication. Die dort vorgestellte Studie identifiziert Faktoren, welche skeptische und zustimmende Kommentare hinsichtlich des anthropogenen Klimawandels begünstigen. Untersucht wurden dabei Kommentare in den Kommentarspalten von Onlinemedien der USA, Großbritannien, Deutschland, Indien und der Schweiz.

    Denn obwohl es unter Wissenschaftlern und Journalisten einen breiten Konsens gibt, dass der anthropogene Klimawandel ein reales, globales Problem darstellt, stehen Teile der Gesellschaft dieser Annahme zweifelnd gegenüber. Das Internet bietet ihnen eine Möglichkeit, ihre Zweifel an den menschengemachten Klimaproblemen öffentlich in den Kommentarsektionen von Onlinemedien auszudrücken.

    Welche Faktoren begünstigen nun positive und negative Kommentare? Die Hypothese der Forscher basiert auf der Theorie, dass Menschen soziale Isolation fürchten, wenn sie eine Meinung zum Ausdruck bringen, die von der öffentlichen abweicht (Theorie der Schweigespirale nach Noelle-Neumann).

    Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch, dass gerade in den USA, in denen Klimaskepsis weit verbreitet ist, wenig ablehnende, kritische Nutzerkommentare gepostet wurden. Allerdings ist feststellbar, dass sich die Nutzer an die Meinung angleichen, die im jeweiligen Onlinemedium vertreten wird. Die Kommentarspalten dienen also eher als Echokammern, als dass sie einen korrigierenden Mechanismus aufweisen. Das Leugnen des Klimawandels ist deutlicher sichtbar in Kommentarspalten von Onlinemedien in Ländern, in denen die Klimadebatte wissenschaftliche Erkenntnisse wiederspiegelt. In diesem Fall stellen die Nutzerkommentare eine Nische für Klimaleugner dar.

    Die vollständige Untersuchung ist online lesbar. Publiziert wurde der Artikel durch Stefanie Walter, PhD, Prof. Dr. Michael Brüggemann und Prof. Dr. Sven Engesser.

    Bei Interesse mailen wir Ihnen das Manuskript: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de