Interdisziplinäre Betrachtung des IPCC-Prozesses

Der Nutzen künftiger Klimaberichte des Weltklimarats IPCC und auch der zwischenstaatliche Ausschuss selbst werden aktuell kontrovers diskutiert. Dies geschieht nicht nur in der medialen und politischen Öffentlichkeit, sondern auch in der wissenschaftlichen Community. Die Einstellungen von Klimaforschern zur Zukunft des IPCC wurden bislang jedoch noch nicht systematisch erfasst.

Forschungsansatz

IPCC Projekt Team (von links nach rechts): Imke Hoppe, Torben Fließwasser, Katharina Sabatzki, Meike Scheffold, Bärbel Langmann, Simone Rödder, Lukas Lapschieß

Ziel unserer interdisziplinären Betrachtungen zum IPCC-Prozess ist es, die aktuellen Debatten zum Weltklimarat IPCC durch Befragungsdaten zu informieren und so eine fundierte Diskussion zur Zukunft des IPCC anzuregen. Dazu sollen die CliSAP-Wissenschaftler befragt werden, wie sie die Relevanz, den politischen Einfluss und den wissenschaftlichen Wert der Arbeit des IPCC einschätzen. Zusätzlich beleuchtet das Projekt die Rolle des IPCC im öffentlichen Diskurs. Dazu kombinieren wir kommunikationswissenschaftliche, soziologische und naturwissenschaftliche Perspektiven.