Rückzug der arktischen Eisbedeckung, Juli bis September 2013 mit Packeisgrenze im Vergleich zum Vorjahr

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Satellitenmessungen belegen eine langfristige Abnahme der arktischen Meereisfläche. Die Ausdehnung wird üblicherweise durch die Fläche des Meereises mit einem Bedeckungsgrad von mehr als 15% berechnet, welcher die Lage der Eiskante kennzeichnet. Besonders dichte Eisfelder mit einem hohen Bedeckungsgrad (in etwa 90%) werden als Packeis bezeichnet.

Angetrieben durch Wind und Strömungen ist das Eis ständig in Bewegung und dadurch ist die Packeisgrenze sehr variabel. Dichtes Packeis ist sogar für starke Eisbrecher ein besonderes Hindernis. Der Verlauf der Packeisgrenze markiert daher die praktische Erreichbarkeit von Zielen in der Arktis. In der Animation sind die Grenzen für die Jahre 2002 (grün), 2007 (magenta), 2012 (gelb) und 2013 (rot) jeweils für den 10. September dargestellt. Die nördlichsten Breiten erreichten diese bei 80,8°N im Jahr 2002, 86,26°N im Jahr 2007, 87,24°N im Jahr 2012 und 88,4° im September 2013.