News

More news can also be found at www.climatematters.hamburg, where we provide current information about ongoing research projects, and where our media watch blog reflects voices of communication and climate researchers from Hamburg and beyond.

Aktuelles aus der Professur

  • Neue Mitarbeitende im Bereich Journalistik

    Wir begrüßen zwei Neuzugänge im Bereich Journalistik und Kommunikationswissenschaft:

    Daniela Mahl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin im Bereich Klima- und Wissenschaftskommunikation und unterstützt das "Institut" im Bereich der Lehre. Sie hat zuvor an den Universitäten Zürich und München Kommunikationswissenschaft und Linguistik studiert.

    Dr. Lars Guenther war wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre an den Universitäten Jena und Stellenbosch (Südafrika) und ist nun als Postdoc im Exzellenzcluster der DFG zu „Climate, Climatic Change, and Society“ (CliCCS) beschäftigt.

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

  • Publikation zur Klimakommunikation von Wissenschaftlern

    WissenschaftlerInnen kommunizieren online in sozialen Medien über den Klimawandel - untereinander und mit JournalistInnen, Zivilgesellschaft und Politik. Wie genau dieser Austausch auf Twitter stattfindet, haben Stefanie Walter, Ines Lörcher und  Michael Brüggemann untersucht. Dafür kombinierten sie eine Netzwerkanalyse mit einer automatisierten Inhaltsanalyse.

    Der Artikel Scientific networks on Twitter: Analyzing scientists’ interactions in the climate change debate ist im Volltext frei online abrufbar. (engl.):

    https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0963662519844131

  • Publikation zur Klimapolitik in den Medien

    In einem Artikel für die Fachzeitschrift “Media Perspektiven” haben Fenja De Silva-Schmidt und Michael Brüggemann Befragungsdaten zu den UN-Klimagipfeln 2015 und 2018 ausgewertet. Erhoben wurde, über welche Mediengattungen die deutsche Bevölkerung Informationen zum Klimawandel erhält und wie die Berichterstattung über Klimapolitik bewertet wird.

    Die wichtigste Informationsquelle zum Thema stellte das öffentlich-rechtliche Fernsehen dar, gefolgt vom Privatfernsehen und Radio. Bei der Bewertung der Berichterstattung zu den UN-Klimagipfeln findet ein Großteil der RezipientInnen die Medieninhalte verständlich, wünscht sich jedoch eine ausführlichere Berichterstattung. Hinsichtlich der Richtigkeit der Informationen und der Ausgewogenheit ist das Publikum eher skeptisch. Die Bedeutung der Anschlusskommunikation hat im Vergleich der beiden Jahre zugenommen: Immer mehr Menschen sprechen mit Freunden und Familie über den Klimawandel.

    Der Artikel (pdf) ist hier online zugänglich.

     

  • Artikelserie zu Klima-Demonstrationen

    Auf unserem englischsprachigen Blog „Climatematters“ haben wir eine neue Artikelserie veröffentlicht, in der wir unsere Beobachtungen und Ansichten zu den aktuellen Klima-Demonstrationen wie „Fridays for Future“ zusammenfassen.

    Der Blog befasst sich mit Themen rund um Klima- und Wissenschaftskommunikation allgemein und unserer Forschung im Speziellen.

    Zur aktuellen Artikelserie geht es hier: https://climatematters.blogs.uni-hamburg.de/2019/03/blogpost-series-current-protests-for-climate-protection/

  • Studien zum Thema Klimakommunikation

    Auf der Webseite von klimafakten.de  finden Sie eine Liste mit Studien zum Thema Klimakommunikation: ein guter Überblick zu wichtigen Studien zu diesem Thema.

  • Call for Initiativ-Bewerbungen

    Im Kontext der aktuell ausgeschriebenen zwei Post-Doc-Stellen im Bereich Journalistik und Kommunikationswissenschaft möchten wir hiermit auch angehende Doktoranden ermuntern,  Initiativbewerbungen auf eine mögliche zukünftige Doktorandenstelle (3 Jahre 50%) einzusenden:

    Passende Voraussetzungen:

    • Begeisterung für empirische Forschung, international vergleichender Journalismusforschung und/oder Klima-, Wissenschaftskommunikation
    • Exzellente Kenntnisse in der Anwendung quantitativer Methoden
    • Erfahrungen mit R und/oder automatisierter Inhaltsanalyse oder Netzwerkanalyse
    • Möglicher Arbeitsbeginn Oktober/November 2018
    • Eingang Ihrer Initativbewerbung bei uns bis 1.8.2018 wäre von großem Vorteil, wenngleich eine Initativ-Bewerbung natürlich grundsätzlich immer möglich ist

     Bitte senden Sie eine E-mail mit einem Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und einem Verweis auf zwei Referenzpersonen (bestenfalls Professoren oder Post-Docs) an Christiane.krueger@uni-hamburg.de).

    (Dies ist keine offizielle Stellenausschreibung, sondern ein Aufruf zu Iniativbewerbungen.)

  • Call for manuscripts - für die neue Reihe "Global Communications"

    Die erste internationale 'open access'- Buchreihe im Bereich Medien und Journalismusforschung ruft zur Manuskripteinreichung auf. Michael Brüggemann ist einer der Gründer und Mitherausgeber dieser Buchreihe.

    Foto: https://unsplash.com/@Duangphorn Wiriya

  • The Appeasement Effect of a United Nations Climate Summit on the German Public

    Der Artikel „The appeasement effect of a United Nations climate summit on the German public” ist in der aktuellen Ausgabe des Journals nature climate change erschienen. Er enthält erste Ergebnisse aus dem von Prof. Dr. Michael Brüggemann geleiteten Forschungsprojekt „Down to Earth“ und wurde durch das Hamburger Exzellenzcluster CliSAP finanziert.

     Der Artikel untersucht, inwieweit die Berichterstattung über die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris den Wissensstand der deutschen Bevölkerung beeinflusst und sie für das Thema Klimawandel sensibilisiert. Die Ergebnisse einer Panelbefragung in drei Wellen zeigen, dass die Berichterstattung das Wissen der Bevölkerung nur sehr eingeschränkt erweitert und nicht zu einer Mobilisierung für Klimaschutz beiträgt.

    Das Paper ist online lesbar.

    Falls der Online-Zugang nicht mehr funktioniert, senden Sie eine E-Mailen Sie an: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de

     Autoren der Publikation sind Michael Brüggemann, Fenja De Silva-Schmidt, Imke Hoppe (alle drei Universität Hamburg) sowie Dorothee Arlt (Universität Bern) und Josephine Schmitt (Universität Köln).

     

  • Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change

    Der Artikel „Echo Chambers of Denial: Explaining User Comments on Climate Change“ erschien in der Fachzeitschrift Environmental Communication. Die dort vorgestellte Studie identifiziert Faktoren, welche skeptische und zustimmende Kommentare hinsichtlich des anthropogenen Klimawandels begünstigen. Untersucht wurden dabei Kommentare in den Kommentarspalten von Onlinemedien der USA, Großbritannien, Deutschland, Indien und der Schweiz.

    Denn obwohl es unter Wissenschaftlern und Journalisten einen breiten Konsens gibt, dass der anthropogene Klimawandel ein reales, globales Problem darstellt, stehen Teile der Gesellschaft dieser Annahme zweifelnd gegenüber. Das Internet bietet ihnen eine Möglichkeit, ihre Zweifel an den menschengemachten Klimaproblemen öffentlich in den Kommentarsektionen von Onlinemedien auszudrücken.

    Welche Faktoren begünstigen nun positive und negative Kommentare? Die Hypothese der Forscher basiert auf der Theorie, dass Menschen soziale Isolation fürchten, wenn sie eine Meinung zum Ausdruck bringen, die von der öffentlichen abweicht (Theorie der Schweigespirale nach Noelle-Neumann).

    Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch, dass gerade in den USA, in denen Klimaskepsis weit verbreitet ist, wenig ablehnende, kritische Nutzerkommentare gepostet wurden. Allerdings ist feststellbar, dass sich die Nutzer an die Meinung angleichen, die im jeweiligen Onlinemedium vertreten wird. Die Kommentarspalten dienen also eher als Echokammern, als dass sie einen korrigierenden Mechanismus aufweisen. Das Leugnen des Klimawandels ist deutlicher sichtbar in Kommentarspalten von Onlinemedien in Ländern, in denen die Klimadebatte wissenschaftliche Erkenntnisse wiederspiegelt. In diesem Fall stellen die Nutzerkommentare eine Nische für Klimaleugner dar.

    Die vollständige Untersuchung ist online lesbar. Publiziert wurde der Artikel durch Stefanie Walter, PhD, Prof. Dr. Michael Brüggemann und Prof. Dr. Sven Engesser.

    Bei Interesse mailen wir Ihnen das Manuskript: sekretariat-klimakommunikation@wiso.uni-hamburg.de

  • Der etwas andere Twitter-Jahresrückblick

    In unserem Jahresrückblick der Twitter-Kommunikation 2017 zum Klimawandel analysierten WissenschaftlerInnen unter der Leitung von Prof. Michael Brüggemann, welche Events die Twitter-Debatte zum Klimawandel anheizten und wohin die relevanten Tweets verlinkten.

    Die Analyse der Tweets durch den online media monitor ergab, dass die Anzahl der Tweets, die Teil der medialen Debatte zum Klimawandel sind, im Vergleich zu 2016 gestiegen ist. Wieder haben Donald Trumps Aktivitäten und kontroverse Tweets die Kommunikation auf Twitter zum Thema Klimawandel besonders getriggert. Die meisten Tweets wurden am 2. Juni 2017 veröffentlicht: Einen Tag nachdem US Präsident Donald Trump erklärt hatte, die USA werden aus dem Pariser Klimaabkommen austreten. Aber auch wissenschaftliche Anlässe können, so zeigt die Analyse, Grund für eine erhöhte Aufmerksamkeit und Kommunikation auf Twitter sein und somit Trumps kontroversen Aussagen wissenschaftlich fundierte Fakten entgegenstellen. Ein Höhepunkt der Twitter-Kommunikation wurde durch den geleakten Klimareport des U.S. Global Change Research Programs ausgelöst. Eine noch nicht durch die US Regierung autorisierte Fassung war schon im Januar 2017 veröffentlicht worden. Als die New York Times im August darüber berichtete, erlangte der Climate Science Special Report (CSSR) große mediale Aufmerksamkeit. Er zeigt auf, dass Amerikaner jetzt schon Auswirkungen des Klimawandels spüren und betont die signifikanten Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Klimaerwärmung.

    Ein weiteres Ergebnis der Analyse zeigt, dass Tweets zum Klimawandel meist auf professionelle, journalistische Inhalte verweisen, wie zum Beispiel auf die Webseiten von Medien wie The Guardian oder The New York Times. Interessanterweise wird deutlich seltener auf konservative Nachrichtenseiten wie zum Beispiel Breitbart verwiesen. In den Top 10 der Verweise finden sich auch innovative journalistische Webseiten wie zum Beispiel Inside Climate News – ein non-profit Projekt, das mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

    Weitere Ergebnisse der Analyse stehen online auf Climate Matters zur Verfügung.

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    Der online media monitor (OMM) dokumentiert laufend den transnationalen Mediendiskurs zum Thema Klimawandel. Schon seit zwei Jahren sammelt und dokumentiert der OMM Tweets, die die Hashtags oder Schlagworte „#climatechange, climate change, global warming, Klimawandel“ enthalten. Außerdem wurden die dokumentierten Tweets mindestens fünf Mal geretweetet und enthalten mindestens eine URL.

     

  1. 22.11.2015

    Großer Erklärungsbedarf zur Klimapolitik

    Neues aus der Klimaforschung: Einmal im Monat berichten Klimaforscher im Hamburger Abendblatt über aktuelle Erkenntnisse. Michael Brüggemann erforscht die Berichterstattung über den Klimawandel - zum Beispiel während der UN-Klimakonferenz in Paris.

  2. 23.10.2015

    Antrittsvorlesung: Wie Klimawandel den Journalismus verändert

    Das Schreiben über den Klimawandel stellt Journalisten vor Herausforderungen. Welche das sind, erläuterte Michael Brüggemann vergangene Woche in seiner Vorlesung. Damit hat der Kommunikationswissenschaftler offiziell seine Professur an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der...

  3. 29.01.2015

    Neu bei CliSAP: Michael Brüggemann erforscht digitale Klimakommunikation

    Prof. Dr. Michael Brüggemann leitet ab Februar 2015 die Forschungsgruppe „Mediale Konstruktionen des Klimawandels“. Er studierte in München neben Journalistik auch Politikwissenschaft, Soziologie und Europa-Recht im Nebenfach und wurde 2007 an der Universität Hamburg promoviert. Es folgten Stationen...