CliSAP Rückblick

2012: CliSAP geht in die zweite Runde

Am 15. Juni steht fest: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Hamburger Exzellenzcluster für Klimaforschung weitere fünf Jahre. Die CliSAP-Partner - die Universität Hamburg, das Max-Planck-Institut für Meteorologie, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das Deutsche Klimarechenzentrum - setzen damit ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit fort.

2011: Neues Forschungszentrum CEN gegründet

Die universitären Naturwissenschaften im Exzellenzcluster setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und gründen das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) an der Universität Hamburg. Das neue Forschungszentrum stützt die interdisziplinären Strukturen, die durch die Exzellenzinitiative geschaffen wurden.

2009: SICSS-Graduiertenschule startet Masterprogramm

In der vom Cluster gegründeten Graduiertenschule SICCS (School of Integrated Climate System Sciences) startet der erste Jahrgang des zweijährigen Masterprogramms "Integrated Climate System Sciences". Bereits seit 2008 steht allen CliSAP Doktoranden das dreijährige Doktorandenprogramm der SICSS zur Verfügung und bietet neben einer umfassenden Betreuung auch eine Vielzahl von Weiterbildungen für die Nachwuchswissenschaftler an.

2007: Ausgezeichnete Forschung – Exzellenzcluster CliSAP

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zeichnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft das erstklassige Hamburger Forschungsumfeld aus. Der Exzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (CliSAP) gründet sich. Beteiligt sind die Universität Hamburg, das Max-Planck-Institut für Meteorologie, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das Deutsche Klimarechenzentrum. Der Cluster ist gleichzeitig Keimzelle des KlimaCampus Hamburg - dem Hamburger Netzwerk für Klimaforschung.

2003: Institutsmauern fallen - das ZMAW entsteht

Die Meeres-, Klima- und Erdsystemforschung im Hamburger Raum fusioniert. Universität und Max-Planck-Gesellschaft gründen das Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW), erhalten ein neues Gebäude und forschen fortan unter einem Dach. 2005 wird das Helmholtz-Zentrum Geesthacht assoziiertes Mitglied. Diese Partner sind auch die Hauptnutzer des Großrechners im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ), das sich in direkter Nachbarschaft befindet.

1975: Hamburg forscht fächerübergreifend - Gründung MPI

Bereits in den 1970er Jahren werden an der Universität Hamburg die starren Fächergrenzen überwunden: Meteorologie, Ozeanographie, Hydrobiologie und Meereschemie beginnen, das Klima gemeinsam zu erforschen. Der hohe Standard dieser wissenschaftlichen Arbeit führt 1975 außerdem zur Gründung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M). Der Standort Hamburg ist seitdem für Grundlagenforschung zum Klimasystem international bekannt.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts: Meteorologie in Hamburg

1875 wurde auf dem Stintfang am Hamburger Hafen die Deutsche Seewarte gegründet. Aufgaben waren Maritime Meteorologie, Instrumenten- und Chronometerprüfung sowie Wetterkunde. Als wichtiger Standort bestätigt wurde die Hansestadt auch durch die Gründung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft im November 1883. Sitz der Gesellschaft war ebenfalls die Seewarte. Nach der Zerstörung 1945 gingen die Aufgaben der Deutschen Seewarte auf das Deutsche Hydrographische Institut über und schließlich 1990 auf das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Bis heute erinnert die Seewartenstraße oberhalb der Landungsbrücken an die Ursprünge der Meteorologie in Hamburg.