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Workshop zu kleinskaligen Prozessen in Ozean und Atmosphäre

21.10.2010

Mehr als dreißig Wissenschaftler aus aller Welt trafen vom 15. bis 17. September auf Einladung des KlimaCampus zusammen, um kleinskalige Veränderungen in Ozean und Atmosphäre zu diskutieren.

Diese Phänomene - wie Hurrikane in der Atmosphäre oder Wirbel im Ozean - sind zu klein und kurzfristig, um in einem globalen Raster erfasst zu werden. Sie beeinflussen Klimavorgänge aber möglicherweise entscheidend. Großer Forschungsbedarf besteht: Welche Rolle spielen diese Abläufe genau bei der Zirkulation von Atmosphäre und Ozean und deren Wechselwirkungen? Wie können solche kleinskaligen Vorgänge erfasst und in großskalige Klimamodelle eingebaut werden? Jüngste Fortschritte auf diesen Gebieten wurden auf dem Workshop ebenso analysiert wie die noch bestehenden Wissenslücken.

Unklar ist speziell, wie die kleinräumigen und kurzfristigen Veränderungen entstehen, wie sie sich fortpflanzen und welchen Einfluss sie auf globale Energiezyklen haben. Gemeinsames Fazit der Wissenschaftler: Die Beobachtungsmethoden müssen verbessert werden. Die daraus resultierenden Daten werden benötigt, um sowohl die theoretische Wissensbasis zu verstärken als auch Zirkulationsmodelle zu verbessern. Ein größerer Datenbedarf besteht beim Ozean, allerdings bleibt der Luftraum das leichter zu untersuchende Medium.