Supercomputer für die Erdsystemforschung nimmt Betrieb auf

12.07.2016

Der Hochleistungsrechner Mistral am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) ist nach der zweiten Ausbauphase jetzt komplett. Mit Hilfe von Mistral können Wissenschaftler nun höher aufgelöste Klimasimulationen durchführen und Unsicherheiten von Modellrechnungen weiter verringern.

Das Gesamtsystem von Mistral ist auf etwa 80 telefonzellengroße Schränke verteilt.

Zukünftig soll Mistral unter anderem dazu dienen, Klima- und Erdsystemmodelle weiter zu entwickeln und Berechnungen für den deutschen Beitrag zum nächsten Weltklimabericht zu erstellen.

In einem weiteren Projekt wollen Erdsystemforscherinnen und –forscher mit Hilfe von Mistral die Bildung von Wolken und Niederschlag genauer untersuchen. Sie können mit dem neuen Rechner erstmals regionale Simulationen für ganz Deutschland mit einer Auflösung von nur 100 Metern pro Modellgitterzelle durchführen. So ist es möglich, kleinräumige Prozesse, wie die Bildung von Wolken und Niederschlag, explizit zu berechnen.
 

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