Senatorin Stapelfeldt zu Gast bei CliSAP Neujahrsempfang

12.01.2015

Zum CliSAP Neujahrsempfang sprach die Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt ein Grußwort. Durch das Programm führte Cluster-Sprecherin Prof. Anita Engels. Höhepunkt war die Verleihung des Wladimir-Peter-Köppen-Preises für herausragende Leistungen im Bereich Klima- und Erdsystemforschung.

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt beim CliSAP Neujahrsempfang
Laudator Prof. H. Held, Preisträger J. F. Donges und seine Familie, stellv. CliSAP Sprecherin Prof. E.-M. Pfeiffer, CliSAP Sprecherin Prof. A. Engels (v.l.n.r.)

Im Mittelpunkt des Grußwortes von Senatorin Stapelfeldt stand der Wert der Klimaforschung für die Stadt Hamburg, Norddeutschland und Nordeuropa. „Aus Ihren Reihen kommen wichtige Impulse zu den Folgen des Klimawandels.  Ihre Arbeit hat eine unmittelbare Wirkung auf die Stadt. Wir sind stolz auf den Exzellenzcluster CliSAP und werden die Hamburger Klimaforschung auch in Zukunft fördern“, so Stapelfeldt.

Im Anschluss an die Rede der Senatorin richtete Cluster-Sprecherin Prof. Anita Engels das Wort an die rund 200 Besucherinnen und Besucher. Dabei sprach sie sich insbesondere für eine engere Zusammenarbeit der unterschiedlichen Arbeitsgruppen aus: „Wir sind eine sehr große Gemeinschaft mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Themen und Methoden. Eines unserer wichtigsten Ziele für dieses Jahr ist, unsere Kompetenzen noch einmal neu zu bündeln.“

Anschließend ehrte Prof. Hermann Held in seiner Laudatio die Dissertation des diesjährigen Köppen-Preisträgers Dr. Jonathan Friedemann Donges.  Der theoretische Physiker hatte in seiner Dissertation Methoden der Netzwerkanalyse vorangetrieben und so Zeitreihen aus Paläoarchiven und Klimamodellen untersucht. Dabei diagnostizierte er erstmals Klimaveränderungen in Nord- und Ostafrika während des Plio- und Pleistozän vor ein bis drei Millionen Jahren, die bisher nicht bekannt waren. Dies könnte dazu beitragen, die Evolution des modernen Menschen besser zu verstehen. Zudem lassen sich mit seiner Forschung Querverbindungen im Klimasystem systematischer beschreiben. „Seine Arbeit blickt aus einer Perspektive auf das Klimasystem, die vorher noch keiner hatte“, so Held.

 

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