Martina Neuburger erhält Gleichstellungspreis der Universität Hamburg

10.07.2017

Die Universität Hamburg ehrt Prof. Dr. Martina Neuburger und Prof. Dr. Nora Markard mit dem Gleichstellungspreis 2017 für ihr besonderes Engagement, Geflüchteten Im Hochschul- und Lebensumfeld Chancengleichheit zu ermöglichen. Martina Neuburger erhielt die Auszeichnung für die Forschung in ihrer Arbeitsgruppe „Kritische Geographien globaler Ungleichheiten“. Nora Markant wurde für die Arbeit mit ihrem Team der „Refugee Law Clinic“ geehrt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am 27. Juni im Rahmen einer feierlichen Verleihung der Stabsstelle Gleichstellung verliehen.

Die Preisträgerinnen bei der Verleihung des Gleichstellungspreis 2017.

 

Prof. Neuburger engagiert sich, Menschen mit ausländischem oder ohne akademischen Abschluss den Zugang zur Universität zu erleichtern. Sie fördert kreative Lösungen für die Flexibilisierung von Arbeitsplätzen für Diversity-Bedürfnisse und sensibilisiert die Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für rassismuskritische, Diversity- und Gender-Themen - zum Beispiel durch die Förderung von Fortbildungen und Weiterbildungen zu Anti-Diskriminierung und Empowerment-Maßnahmen.

Auch in ihren Lehrveranstaltungen und eigenen Forschung setzt sie Schwerpunkte - zum Beispiel feministisch-dekolonialer Theoriebildung und lokal-alltäglichen Widerstandspraktiken. Der Gleichstellungspreis der Universität Hamburg wird einzelnen Mitgliedern, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität zuerkannt, die in vorbildlicher Weise zum konstruktiven Umgang mit Vielfalt beigetragen haben und die Entwicklung der Universität im Sinne von Heterogenität und Gerechtigkeit nachhaltig gestärkt haben. 2017 wurde er zum zweiten Mal vergeben.

 

 

Weitere Informationen

Pressemitteilung der Universität Hamburg 

Arbeitsgruppe Kritische Geographie sozialer Ungleichheiten 

Refugee Law Clinic