Live-Wetter für die Uni vom Hamburger Wettermast

01.04.2015

Pünktlich zum Semesterstart am 1. April versorgt das Meteorologische Institut den Campus mit Live-Daten vom Wettermast Hamburg im Stadtteil Billwerder. Informationsbildschirme an Universitätsgebäuden zeigen nun das Wetter aus der Uni für die Uni.

Live-Daten vom Wettermast Hamburg im Stadtteil Billwerder

Das Medienkompetenzzentrum (MCC) der Universität entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut eine Anwendung, welche die komplexen Messungen in leicht verständlichen Grafiken präsentiert. Die Optik erinnert an Wetter-Apps für Smartphones. Zu sehen sind aktuelle Daten zu Temperatur, Regen und Wind. Außerdem informieren die Bildschirme mit dem Namen Campusscreens über  Veranstaltungen, Öffnungszeiten und News aus den Fachbereichen und Instituten, in denen sie installiert sind.

„Wir Wissenschaftler haben den Webgrafikern erklärt, welche wissenschaftlichen Hintergründe sie beachten müssen. Und andersherum mussten wir uns darauf einstellen, worauf es grafisch ankommt“, beschreibt der Meteorologe Prof. Felix Ament die Projektarbeit. „Das gemeinsame Tüfteln hat Spaß gemacht.“

Bereits seit 1995 erfasst die wissenschaftliche Messanlage am Sendemast des Norddeutschen Rundfunks in Billwerder Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind im Minutentakt. Das Meteorologische Institut am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) erforscht anhand dieser Daten die Vorgänge in der bodennahen Atmosphäre.

Auch in den sozialen Netzwerken sind Mitglieder des Instituts aktiv. Auf Twitter informieren sie live über Highlights wie die teilweise Sonnenfinsternis Ende März. Und die Facebook-Seite „Wetternetz Uni Hamburg“ lenkt den Blick auf besonders interessante Messdaten vom Wettermast, von den Regenradaren (Universität Hamburg, Max-Planck-Institut für Meteorologie) und von den Stadtklimastationen des CliSAP Projekts HUSCO. „Wetter ist spannend für die Menschen. Und mit Twitter und Facebook möchten wir unsere Wissenschaft den Hamburgerinnen und Hamburger noch näher bringen“, so Ament.


Mehr Informationen:

www.facebook.com/wetternetzuhh (funktioniert auch ohne Facebook-Zugang)

www.twitter.com/wettermast


www.wettermast-hamburg.zmaw.de