Fokus auf Klima und Erde: Das war unsere Nacht des Wissens

07.11.2017

Hast Du das Zeug zum Polarforscher? Wie gefährlich sind Stürme in der Stadt? Was hat die nächste Eiszeit mit unserem Atommüll zu tun? Dies und vieles mehr konnten Hamburgerinnen und Hamburger bei der siebten Nacht des Wissens im Geomatikum herausfinden. Knapp 2.600 Besucher*innen kamen, um die Klima- und Erdsystemforschung hautnah zu erleben und den Forscher*innen über die Schulter zu schauen. In mehr als 30 Beiträgen präsentierten sie die unterschiedlichen Facetten ihrer Arbeit. „Wir freuen uns sehr, dass uns wieder so viele Menschen ganz gezielt besucht haben, um an den zahlreichen Vorträgen, Führungen und Experimenten teilzunehmen und so mit uns direkt ins Gespräch zu kommen“, sagt CliSAP Sprecher und CEN Direktor Prof. Detlef Stammer.

In bäriger Begleitung können Kinder beim "Eis-Quiz" ihr Wissen über Gletscher, Meereis und Eiszeiten unter Beweis stellen.
Experimente mit dem Klimaspiel "Zoom": An der Touchkonsole verändern Besucher verschiedene Faktoren.
Wie werden Wind und Wetter in Hamburg gemessen? Junge Gäste versuchen sich am Aktionsstand des Meteorologischen Instituts.

Beobachten, staunen, mitmachen
Es gab ein spannendes Programm: Von abrupten Klimawechseln und den Folgen der Erderwärmung über die dreidimensionale Visualisierung von Klimamodellen, die Ausbreitung von Tsunamis bis zur Klimadebatte in den Medien konnten kleine und große Besucher in die Welt der Klima- und Erdsystemforschung eintauchen. Die Wissenschaftler*innen öffneten ihre Labore und luden zu Führungen durch den Windkanal und zum Supercomputer „Mistral“ ins Deutsche Klimarechenzentrum ein. Im Klimanachtcafé konnten sich alle Wissenshungrigen auch zu später Stunde noch stärken.

Mehr als 32.000 Neugierige
Mehr als 32.000 Menschen haben hamburgweit an der Nacht des Wissens teilgenommen. „Noch mehr Menschen als letztes Mal waren auf Entdeckungstour durch die Wissenschaft und haben experimentiert, zugehört oder mitgemacht", sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Mehr als 50 Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in und um Hamburg hatten ihre Türen geöffnet. Die Wissenschaftler*innen zeigten in mehr als 1.000 Programmpunkten woran sie forschen. Überall in der Stadt gab es von 17 bis 24 Uhr Experimente, Führungen, Mitmachaktionen, Vorträge, Filme sowie Musik und Kulinarisches.

Fotogalerie
Programm der Klima- und Erdsystemforschung
Nacht des Wissens in Hamburg

Am Geomatikum präsentieren sechs Partner die Hamburger Klima- und Erdsystemforschung:
Klimaexzellenzcluster CliSAP
Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Deutsches Klimarechenzentrum
Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg
Helmholtz-Zentrum Geesthacht