CliSAP successfully finished in 2018. Climate research continues in the Cluster of Excellence "CLICCS".

Exzellenzinitiative: Großer Erfolg für die Universität Hamburg

15.06.2012

Die Universität Hamburg hat in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erneut und gleich doppelt überzeugt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Klima-Exzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (CliSAP), das sich um eine Fortsetzung beworben hatte, für weitere fünf Jahre. Ebenfalls erfolgreich: "The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging" (CUI), ein neues Forschungscluster im Bereich Physik und Chemie, in dem es um die Beobachtung von Atombewegungen in Echtzeit geht.

Die Exzellenzinitiative wurde von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um die universitäre Spitzenforschung in Deutschland zu stärken. Für die aktuelle zweite Förderrunde sind ab November 2012 2,5 Milliarden Euro vorgesehen. Diese werden zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent von den jeweiligen Ländern getragen. Die konkreten Fördersummen gibt die DFG im Juli bekannt.

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg: "Ich gratuliere den beteiligten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu ihrem Erfolg und danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert an der Entwicklung der Forschungsprogramme und der Formulierung der Anträge mitgearbeitet haben. Dies ist ein wichtiger Impuls für unsere Universität und eine Anerkennung der Forschungs- und Wissenschaftlichen Leistungen."

 

Professor Martin Claußen, Sprecher des Exzellenzclusters CliSAP: "Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, der bewirkt, dass die Klimaforschung in den kommenden fünf Jahren und danach gemeinsam mit der Universität und der Freien und Hansestadt Hamburg nachhaltig gefördert wird. In der ersten Förderperiode konnten wir bereits neue kluge Köpfe nach Hamburg holen und dadurch die naturwissenschaftliche wie auch die gesellschaftswissenschaftliche Klimaforschung an der Universität nachhaltig stärken. Dabei ist uns der Brückenschlag zwischen Natur-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften gelungen. Gleichzeitig sind die Universität Hamburg und ihre außeruniversitären Partner, das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht noch näher zusammengerückt. Gemeinsam konnten wir neue wichtige Einsichten erlangen, so zum Beispiel zur Klimavorhersage und Klimadynamik, zum Einfluss des Menschen auf das Klima, zum Klima der Metropolregion Hamburg, zur Klima- und Konfliktforschung und zum Thema Klima und Kommunikation. Beim Wissenstransfer Klimaforschung haben wir neue Wege beschritten. In der zweiten Förderphase werden wir unser Forschungsprofil in der klassischen Klimaforschung stärken, die interdisziplinäre Klimaforschung ausbauen und mit einem leistungsfähigen, international zusammengesetzten Team durchstarten."