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Erfolgreich promoviert: Graduiertenschule SICSS verabschiedet 14 Absolventen

11.02.2013

Am Mittwoch hatten 14 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am KlimaCampus Grund zur Freude: Nach ihrer erfolgreichen Promotion bekamen sie jetzt auch das Abschlusszertifikat der Graduiertenschule SICSS. Das SICSS-Ausbildungsprogramm soll eine neue Generation interdisziplinär denkender Klima-Expertinnen und –Experten fördern. Während der Feier hatten außerdem neun Neuzugänge Gelegenheit, sich und ihre Promotionsprojekte vorzustellen.

Zu den 14, die es bereits geschafft haben, gehören Dr. Sebastian Zubrzycki und Dr. Wenke Wegner. Zubrzycki untersuchte in seiner Dissertation die Verteilung von Kohlenstoff in den Böden Sibiriens, die vom Permafrost beinflusst sind. „Die Ergebnisse meiner Arbeit verringern die Unsicherheit in den Schätzungen, wie viel Kohlenstoff in Permafrostgebieten festgelegt ist“, so Zubrzycki. Durch den fortschreitenden Klimawandel können diese dauerhaft gefrorenen Böden auftauen und erhebliche Mengen an Treibhausgasen freisetzen, was den Klimawandel zusätzlich verstärken würde.

Wegner promovierte darüber, wie sich Staaten bei den schwierigen Verhandlungen zum Schutz des Weltklimas verhalten. „Ganz besonders hat mich interessiert, welche Staatengruppen sich bei den Verhandlungen in Zukunft herausbilden und in welchen Konstellationen die einzelnen Staaten ihre jeweiligen Klimaziele besser durchsetzen könnten.“

Der Koordinator der Graduiertenschule, Dr. Ingo Harms, betonte die intensive Unterstützung der Promovierenden bei ihren Forschungsvorhaben. So träfen sich die Doktorandinnen und Doktoranden der SICSS sowie ihre universitären Betreuer regelmäßig mit einem unabhängigen Berater, der als Vorsitzender des Gremiums eine optimale Betreuung garantiert. Dabei würden inhaltliche Schwierigkeiten ebenso behandelt wie Motivationsprobleme. Resultat der intensiven SICSS-Betreuung ist eine messbar kürzere Promotionszeit. „Unsere Promovierenden brauchen im Schnitt dreieinhalb Jahre bis zur Promotion – Doktorandinnen und Doktoranden ohne diese Unterstützung benötigen erfahrungsgemäß erheblich länger“, so Harms.