Die Erde in Formeln: Internationale Konferenz „DAMES“ in Hamburg

29.09.2016

Forscher fassen das komplexe System Erde in mathematische Formeln und Modelle, um Wetterextreme oder das künftige Klima zu berechnen. Riesige Datenmengen fließen dabei in diese Prognosen. Diese Woche trafen sich rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur internationalen Konferenz „Data Analysis and Modeling in Earth Sciences“ (DAMES) an der Universität Hamburg. Die Teilnehmenden diskutierten über neue Techniken und Methoden der statistischen Auswertung von Beobachtungs- und Klimamodelldaten und tauschten sich über neue Entwicklungen in der Modellierung aus.

Welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Modellierung des Erdsystems? DAMES ermöglichte den Erfahrungsaustausch.
DAMES in Hamburg: Teilnehmende der Konferenz vor dem Hauptgebäude der Universität.

Zu der Konferenz kamen Forscherinnen und Forscher aus allen Bereichen der Erdsystemforschung wie zum Beispiel der Atmosphärenwissenschaft, Ozeanografie, Meteorologie, Hydrologie, Physik und Mathematik. „Wir freuen uns, dass wir die Konferenz in diesem Jahr nach Hamburg holen konnten und ein sehr breites Feld von Wissenschaftsrichtungen teilgenommen haben“, sagt Dr. Christian Franzke. „Es ist ein inspirierender Austausch über die einzelnen Fächergrenzen hinweg gelungen. Theorie und Anwendung standen dabei gleichermaßen auf dem Programm“, ergänzt Professorin Johanna Baehr. Gemeinsam mit Professor Valerio Lucarini bildeten Franzke und Baehr das Organisationskomitee der DAMES Konferenz. DAMES findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt. Die diesjährige Konferenz förderte der Exzellenzcluster CliSAP der Universität Hamburg.

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