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Denken Hamburger beim Klimawandel an Sturmfluten? Nicole Kruse im Interview

29.06.2012

Die Interviewserie "Klimaforschung made in Hamburg" stellt diesen Monat Nicole Kruse vor. In der CliSAP-Forschungsgruppe "StarG - Sturmfluten als regionale Geohazards" promoviert die Geographin über mentale Konstruktionen von Hamburger Experten und Bürgern zum Thema Klimawandel.

Das Thema Klimawandel ist eine große Herausforderung für die Kommunikation zwischen Experten und der Bevölkerung. Eine erfolgreiche Verständigung kann nur funktionieren, wenn beide Gruppen die jeweils andere Auffassung kennen.
In Hamburg spielen Sturmfluten seit jeher eine große Rolle. Nicht zuletzt wegen der Sturmflut von 1962, die vielen Hamburgern im Gedächtnis geblieben ist. Im Rahmen Ihrer Doktorarbeit befragt Nicole Kruse Hamburger Experten und Bürger: Wie werden gegenwärtig die Gefahren durch Sturmfluten und Klimawandel wahrgenommen und welchen Einfluss hat die Sturmflut von 1962 auf diese Wahrnehmung?


Die Arbeit ist Teil einer fächerübergreifenden Langzeitanalyse, in der die Diskurse von Medien, Politik, Verwaltung und Bevölkerung untersucht und in Beziehung gebracht werden.


Im Interview spricht Nicole Kruse über ihre Forschungsthemen und das Leben als Doktorandin an der CliSAP Graduiertenschule SICSS (School of Integrated Climate System Sciences).


Das Interview führten Prof. Dr. Hans von Storch, Leiter am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und Prof. Dr. Mike S. Schäfer, Leiter der Arbeitsgruppe "Media Constructions of Climate Change" am KlimaCampus Hamburg.


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