Christiane Fröhlich beim DKK-Pressefrühstück

08.02.2016

Am 11. Februar wird Dr. Christiane Fröhlich, CliSAP-Wissenschaftlerin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, am Pressefrühstück des Deutschen Klimakonsortiums (DKK) in Berlin teilnehmen. Fröhlich hat syrische Flüchtlinge in Jordanien befragt, in wie weit klimatische Bedingungen ihre Entscheidung zur Flucht beeinflusst hatten. Gemeinsam mit Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst erörtert sie die Frage, ob und wie sich der Klimawandel auf Flucht und Migration auswirkt.

Liefert Expertise für MedienvertreterInnen: Christiane Fröhlich.

Beispiel Syrien: Dort begann 2006 eine mehrjährige Dürre, die Hunderttausenden von Menschen ihre Lebensgrundlage raubte und viele dazu zwang, vom Land in andere Gebiete oder in die Städte zu ziehen. Dort lebten sie größtenteils als verarmte Migranten im eigenen Land, bevor es 2011 zu Unruhen kam und der syrische Bürgerkrieg begann.

Welche Rolle spielte der Klimawandel bei der Dürre und dem anschließenden Bürgerkrieg in Syrien? Ist er nur einer unter vielen Faktoren oder gar der maßgebliche Konflikttreiber? Und über Syrien hinaus: In welchen Regionen liegen Dürre-Hotspots – und welche Entwicklungen sind hier für die Zukunft zu erwarten?

Im Vorfeld der 52. Münchner Sicherheitskonferenz beleuchten Fröhlich und Becker wissenschaftlich, welche Anpassungsmaßnahmen in den betroffenen Regionen helfen könnten, wie sich Konflikte gegebenenfalls kooperativ lösen lassen und stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor.

Presseeinladung DKK (pdf)

"Die Dürre vertrieb 1,5 Millionen Kleinbauern in Syrien", Gastbeitrag von Christiane Fröhlich, Hamburger Abendblatt, 26.02.2015