Pflege von Angehörigen

Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört auch die Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen. CliSAP möchte Sie dabei unterstützen. Im Folgenden finden Sie Unterstützungsangebote durch den Cluster, Ansprechpersonen und weiter unten Infos zum rechtlichen Hintergrund.

Unterstützungsangebot von CliSAP

CliSAP unterstützt bei Familienaufgaben - Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen - durch die Finanzierung von Hilfskraftstunden (5h/Woche für 3 Monate): So werden die Antragstellenden zeitlich entlastet und können Forschung und Familienaufgaben flexibler gestalten. Anträge für die laufende Ausschreibung können noch bis zum 30. September 2017 eingereicht werden. Die Gender Task Force des Clusters entscheidet über die Bewilligung der Hilfskraftstunden. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie hier:

Veranstaltung "Wie sorge ich vor?"

Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin? Welche Betreuungsformen gibt es? Wer handelt und entscheidet für mich? Welches sind passende Vorsorgemöglichkeiten? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Veranstaltung „Wie sorge ich vor?“, die CliSAP in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI) und den Familienbüros der Universität Hamburg (UHH), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), der Technischen Universität Hamburg (TUHH) organisierte.

 

Weitere Informationen:

Das Familienbüro der Universität Hamburg sendet allen Universitätsangehörigen gerne das Handout mit Literaturhinweisen zum Thema „Wie sorge ich vor?“ sowie die Notfallmappe „Ich bin vorbereitet“ zu.

Beratungen zum Thema „Wie sorge ich vor?“ bietet die Hamburger Beratungsstelle für rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmacht.

Weitere Informationen der Stadt Hamburg zur rechtlichen Betreuung und Broschüren zum Download finden sie hier.

 

Weitere Materialien:

Ansprechpersonen und Informationen

Universität Hamburg
Die Universität hält Informationen für pflegende Angehörige bereit:

Folgende Stellen informieren über Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz, Beurlaubung, Freistellung, Sonderurlaub und flexiblere Arbeitszeiten:


Stadt Hamburg
Die Stadt Hamburg stellt rechtliche Informationen und Beratungsangebote bereit:


Angehörigenschulung und Beratung
Die Angehörigenschule ist unabhängig und an keine Pflegeeinrichtung gebunden. Hier erhalten Sie kostenlose Beratung und individuelle Schulungen:


Worklife (Koordinierungsstelle Familien und Beruf, KWB)
Worklife bietet umfangreiche Informationen und Broschüren für pflegende Angehörige. Darüber hinaus werden in regelmäßigen Abständen kostenlose Veranstaltungen zum Thema Vereinbarkeit angeboten.


Arbeitsmedizinischer Dienst (FHH)

Hier werden für Pflegende, die bei der FHH beschäftigt sind, Beratung und Untersuchung bei gesundheitlicher Belastung angeboten:

Rechtlicher Hintergrund

Pflegezeit

Kurzfristige Pflegezeit (bis zu zehn Tagen)
Tritt ein Pflegefall in der Familie auf, können Sie für bis zu zehn Tage eine kurzfristige, unbezahlte Freistellung beantragen (§ 2 PflegeZG kurzzeitige Arbeitsverhinderung).
Pflegezeit (bis zu sechs Monaten)
Ist eine längerfristige Betreuung notwendig, besteht ein unbezahlter Freistellungsanspruch von bis zu sechs Monaten. Dies gilt nur gegenüber Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern mit mehr als 15 Beschäftigten (§3 PflegeZG Pflegezeit).

Familienpflegezeit

Das Familienpflegezeitgesetz ist eine freiwillige arbeitsvertragliche Vereinbarung. Hier finden Sie einen Vorschlag des Bundesjustizministeriums dazu, wie die Arbeitszeit während der Pflege (für maximal zwei Jahre) mit Ihrem Arbeitgeber geregelt werden könnte.