„Und dann bin ich dem Rätsel nachgegangen“

25.01.2017

Unter Klimaforschern sind die „Heinrich-Events“ weitestgehend bekannt. Doch kaum jemand kennt den Wissenschaftler dahinter. Hartmut Heinrich stieß Mitte der 1980er-Jahre während einer Forschungsfahrt auf einen 20cm großen Stein, der ihn neugierig machte. Nach weiteren Untersuchungen konnte der Forscher schließlich Schlüsse zu Zusammenbrüchen riesiger Eisschilde ziehen. Diese ließen den Meeresspiegel in der letzten Kaltzeit ansteigen und veränderten das weltweite Klima drastisch.

Dr. Hartmut Heinrich leitet das Referat „Physik des Meeres" im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Nach ihm sind die international anerkannten Heinrich-Events benannt.

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Im Interview mit den Klimaforschern Hans von Storch und Kay-Christian Emeis spricht Heinrich über die Entdeckung des Phänomens, seinen Werdegang nach der Veröffentlichung der Ergebnisse und die Klimaforschung in Hamburg. In Ihrem Vorwort betonen die beiden CliSAP-Forscher Heinrichs Leistungen und appellieren an deren Bedeutung nicht nur für den Klimastandort Hamburg, sondern auch für die Erforschung des weltweiten Klimawandels.

Der Geologe Hartmut Heinrich leitet das Referat Physik des Meeres" im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg. Sein Schwerpunkt liegt auf der ozeanographischen Ozeanbeobachtung. Das 10-seitige Interview entstand zwischen November 2016 und Januar 2017 und ist am 19.01.2017 erstmals online auf Klimazwiebel erschienen. Hartmut Heinrich ist Participating Researcher im Exzellenzcluster CliSAP.

Beitrag zum Interview auf "Die Klimazwiebel"